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Aus der Traum von der Titelverteidigung – oder doch nicht?

Minutenlang jubelte, sang und applaudierte es am Samstagabend in der Dietlinger Sporthalle – zum Leid der Rutronik Stars Keltern. 

Denn während die gut 50 mitgereisten Fans der Eisvögel USC Freiburg gemeinsam mit der Mannschaft feierten, trotteten die Bundesliga-Basketballerinnen aus Keltern nach kurzem Applaus für die anwesenden Zuschauer mit enttäuschtem Blick vom FEld. Wenige Sekunden zuvor hatten sich durch einen 91:93 im zweiten Spiel der Halbfinalserie wohl alle Träume auf eine Titelverteidigung für die Sterne zerschlagen. Um Worte ringend kommentierte Sterne-Coach Christian Hergenröther: „Das bessere, aggressivere und konstantere Team hat heute gewonnen.“

Nach der 74:77-Niederlage in der Vorwoche in Freiburg standen die Sterne am Samstag in Spiel zwei mit dem Rücken zur Wand. Wollte man als Titelverteidiger die Chancen auf den Finaleinzug wahren, musste ein Sieg her. Die Frauen von Sterne-Coach Hergenröther begannen dementsprechend engagiert. Mit dem sehr körperlichen Verteidigungsstil der Gäste hatten die Kelterner jedoch zu kämpfen.

Am Ende gelang es nicht, auf dem Parkett ein Entscheidungsspiel zu erzwingen. Doch noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. An diesem Dienstag will Keltern nämlich Protest gegen die Wertung des zweiten Halbfinal-Spiels einlegen. Grund dafür ist eine Szene kurz vor der Halbzeitpause. Die Freiburgerin Christa Reed soll bei einem Distanzwurf auf der Linie gestanden haben, weshalb es für den Treffer nur zwei Punkte hätte geben dürfen. Das Kampfgericht habe in der Dietlinger Speiterlinghalle aber drei Zähler auf dem Spielberichtsbogen notiert, erzählt Dirk Steidl. „Das Ganze war eine Verkettung unglücklicher Umstände. Unser Kampfgericht ist in solchen Fällen normalerweise sehr gut“, betont der Sterne-Manager.

Das Handzeichen vom Schiedsrichter sei nichteindeutig erkennbar gewesen, so Steidl. Als der Fehler aufgefallen sei, habe man die Schiedsrichter informiert. „Wir wollten den Fehler rückgängig machen, aber die Schiedsrichter haben das nicht zugelassen“, so Steidl, der zudem monierte, dass von der DBBL kein Kommissar bei dem Spiel eingesetzt wurde, der laut Regularien für ein Play-off-Halbfinale zwingend vorgeschrieben sei.

Sollte der Protest der Sterne Erfolg haben, würde das Spiel vom vergangenen Samstag wiederholt werden. Große Erfolgsaussichten rechnet man sich Keltern aber nicht aus. „Der Verband wird alles versuchen, um ein Wiederholungsspiel zu verhindern“, ist sich Steidl sicher. Dennoch sieht er sich in der Pflicht, Protest einzulegen. „Es geht hier nicht ums sportliche Weiterkommen, sondern um andere Dinge, um Verträge, um Prämien, letztlich um viel Geld“, erklärt der Sterne-Manager. Um sich nicht hinterher vorwerfen lassen zu müssen, nicht alles versucht zu haben, müsse man daher nun Protest einlegen, so Steidl, der die Situation mit dem Einspruch des SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga gegen den Sieg des FC Bayern München im Breisgau vergleicht. Auch dieser Einspruch habe von Anfang keine großen Aussichten auf Erfolg gehabt, dennoch habe man es versuchen müssen, so Steidl. Die Bayern hatten dabei kurzzeitig einen Spieler zuviel auf dem Feld. Der Protest der Freiburger wurde jedoch abgelehnt.

Zurück zum Spiel am Samstag: Die Zuschauer sahen vor allem im ersten Durchgang eine sehr enge und auch temporeiche Partie mit wechselnden Führungen. Weder das erste (22:22) noch das zweite Viertel (29:29) konnte eine der beiden Mannschaften für sich entscheiden. Anders nach der Pause (Halbzeitstand: 51:51): Die Sterne kamen mit Schwung aus der Kabine und erspielten sich so im dritten Viertel (21:13) eine zwischenzeitliche 70:60-Führung. „Wir hatten das Spiel in der Hand“, resümierte Trainer Hergenröther. „Wir haben offensiv gewisse Sachen besser gelöst als im Hinspiel.“

Drama im finalen Viertel

Was sich dann aber im letzten Viertel (19:29) ereignete, dürfte wohl in die Kategorie Drama fallen. Nach und nach gab Keltern den erkämpften Vorsprung wieder her. Vor allem vermeidbare Ballverluste und mangelnde Konzentration seitens der Sterne bescherte den Freiburgerinnen einfache Punkte. Ein Problem, dass sich durch die ganze Partie zog, mit dem nahenden Spielende aber für das böse Erwachen sorgte. Gut 40 Sekunden vor Schluss war der Vorsprung beim Stand von 91:91 endgültig dahin.

Der entscheidende Moment ereignete sich schließlich zwanzig Sekunden vor Schluss: Wieder leisteten sich die Sterne im Aufbauspiel einen Fehlpass, der den Freiburgern schließlich das 93:91 bescherte.

Rutronik Stars Keltern: Colley 27, Mandic 5, Pokk 2, Skobel 18, Rivers 1, Kiss-Rusk 12, Wynn-Pollard 19, Tavic 7, Schüler, Deura

Autor: Johannes Bächle und Anna Wittmershaus (Pforzheimer Zeitung: 19.04.2022)

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