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Keltern ist meine zweite Heimat

Genau 13 Minuten und 34 Sekunden stand Jasmine Thomas bei ihrem Comeback am vergangenen Sonntag für die Rutronik Stars Keltern auf dem Spielfeld. In dieser knappen Viertelstunde machte sie gegen Nördlingen zehn Punkte. „Das ist effektiv“, befand Sterne-Trainer Christian Hergenröther.
 
 
Auch „Jazz“, die nach ihrem vorläufigen Abschied von den Rutronik Stars im März kein Basketballspiel mehr bestritten hatte, war nach dem 77:53-Erfolg mit sich zufrieden. Im PZ-Interview spricht die 29-Jährige über ihre Rückkehr nach Keltern und ihre Ziele für diese Saison.

PZ: Im März haben Sie die Sterne verlassen, aufgrund der Corona-Pandemie ohne große Verabschiedung. Nun sind Sie nach der Vertragsauflösung von Amber Orrange wieder zurück in Keltern. Wie fühlt sich das an?

Jasmine Thomas: Es fühlt sich gut an zurück zu sein. Die Atmosphäre ist jetzt etwas anders, aber es ist mir vieles noch vertraut.

Nach vier Jahren bei den Sternen wollten Sie eigentlich mal für ein anderes Team in Europa spielen. Warum wurde daraus nichts?

Da haben viele Faktoren eine Rolle gespielt. Durch COVID-19 wurde es komplizierter, irgendwo neu anzufangen. Der Markt hat sich enorm verändert und viele Spielerinnen haben nochmal beim gleichen Team unterschrieben. Ich hatte Angebote aus anderen Ländern, von anderen Teams, aber das wären extreme Lösungen gewesen, dafür war ich noch nicht verzweifelt genug. Also habe ich beschlossen abzuwarten.

Was waren Ihre ersten Gedanken, als Sie hörten, dass es zurück nach Keltern geht?

Zuerst dachte ich: „Uh, oh da muss ich einiges erklären“. Es war kein Geheimnis, dass ich bereit war weiterzuziehen, um neue Dinge auszuprobieren. Gleichzeitig wusste ich jedoch, dass es eine Chance ist, das zu tun, was ich liebe. Also war ich happy! Leider hat diese Chance auch einen Preis, denn sie bot sich mir nur, weil Amber Orrange verletzt ist. Sie ist eine besondere Spielerin und Person. Da ich an ihrer Seite 2018 deutscher Meister geworden bin, war diese Nachricht für mich sehr niederschmetternd. Allerdings war es fast Ende November und ich hatte bei der Vereinssuche immer noch kein Glück. Ich merkte, dass meine Situation nicht besser wird. Keltern ist für mich so etwas wie meine zweite Heimat, deshalb sehr vertraut. Mit diesem Bonus war es für mich auch kein Problem so spät in der Saison zurückzukommen.

Wie haben Sie die vergangenen Monate verbracht?

Während ich in den Staaten war, habe ich mich mit einem Personal Trainer fit gehalten. Der Zugang zu Sporthallen war eingeschränkt, also habe ich meine Basketball-Workouts dort gemacht, wo es eben möglich war. Im Sommer habe ich draußen trainiert. Als es aber kälter wurde, hatte ich das Glück, Zugang zur Halle meiner High School zu haben. Manchmal bin ich sogar aus der Stadt rausgefahren, nur um ein paar Mal die Woche Fünf-gegen-Fünf spielen zu können.

Der Zeitplan in der Basketball-Bundesliga ist dieses Jahr sehr eng. So wird es zum Beispiel nicht möglich sein, über Weihnachten die Familie zu besuchen. Ist das für Sie ein Problem?

Ich konnte zuletzt viel Zeit zu Hause mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen. Ich hatte für sie so viel Zeit, wie noch nie, seit ich professionell Basketball spiele. Dafür bin ich sehr dankbar. Und auch wenn die Feiertage dafür da sind, um sie mit der Familie zu verbringen, werde ich in Keltern trotzdem von großartigen Menschen umgeben sein, die ebenfalls nicht zu ihren Familien und Freunden können. Wir haben uns gegenseitig – zusätzlich zu den Spielen, die wir in der Zwischenzeit gewinnen werden!

Was ist dieses Jahr drin für die Sterne?

Für dieses Team gibt es kein Limit! Es sind Spielerinnen zurückgekommen, die wissen, was man braucht, um in der DBBL zu gewinnen. Und dann sind da noch die „Newcomers“, die gewinnen wollen. Es liegt an uns, was wir erreichen. Der Sieg beim Top 4 im DBBL-Pokal hat gezeigt, welches Potenzial dieses Rutronik-Stars-Team 2020/2012 hat.

Und was können die Fans von Ihnen erwarten? Was haben Sie sich ganz persönlich für diese Spielzeit vorgenommen?

Diese Saison bringt neue Herausforderungen für mich. Ich habe auf die zweite Guard Position (Shooting Guard, Anm. d. Redaktion) gewechselt. Deshalb werde ich weniger dirigieren und mehr Action reinbringen. Generell ist es mein Ziel, mich in allen Bereichen meines Spiels weiterzuentwickeln. Ich möchte mir stärker meiner Schwächen bewusst werden und sie in Stärken umwandeln. Außerdem möchte ich ein wichtiger Bestandteil des Teams bleiben.

Am vergangenen Sonntag haben Sie Ihr erstes Geisterspiel bestritten. Wie?

Ohne Fans zu spielen, war nicht so schlimm, wie ich das erwartet hatte, dennoch ist die Atmosphäre bei unseren Heimspielen mit Publikum unschlagbar. Die Spielerinnen auf und neben dem Spielfeld feuern sich nun gegenseitig an, damit alle dran bleiben und auch ohne unsere Fans Situationen drehen können, in denen es gerade nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen.

Im vergangenen Jahr hatten Sie das Trikot mit der Nummer 1, nach Ihrer Rückkehr ist daraus die Nummer 00 geworden. Ist Ihnen Ihre Rückennummer wichtig?

Ich bin sehr speziell, was meine Rückennummer angeht. Ich wusste, dass ich meine Nummer tauschen muss, wenn ich nach Keltern zurückkehre. Zuerst hatte ich überlegt, die Nummer 0 zu nehmen, denn wenn es nicht die 1 ist, ist es nichts. Doch dann habe ich nochmal drüber nachgedacht und überlegt, wie mein Stars-Trikot aussehen würde, wenn zwei Zahlen drauf wären. Deshalb wurde die zweite Null hinzugefügt. Ich habe mit meiner Mutter darüber gesprochen und sie war begeistert. Das hat mich in meiner Entscheidung bestärkt. Diese Zahl steht für alles Neue, das ich nach meiner Rückkehr nach Keltern zeigen will. Ich habe ein Motto, dass zu meiner Situation in dieser Saison passt: Gleich bedeutet nicht dasselbe.

Basketballerin Jasmine Thomas über ihre Rückkehr zu den Rutronik Stars, die Zeit ohne Verein und ihre neue Rückennummer

Heimspiel gegen Marburg

Die Rutronik Stars Keltern haben gerade einen Lauf. Am vergangenen Sonntag gewannen die Sterne gegen Nördlingen das dritte Bundesliga-Spiel in Folge. So viele Partien hat der nächste Gegner in dieser Spielzeit noch gar nicht bestritten. Durch positive Corona-Tests, Länderspielpause und Verletzungspech absolvierte der BC Pharmaserv Marburg erst zwei Bundesliga-Duelle: Ein Sieg und eine Niederlage stehen bisher zu Buche. Wenn es nach den Sternen geht, soll am Sonntag (17.30 Uhr) in der Dietlinger Speiterlinghalle eine Pleite hinzukommen. Das Team von Christian Hergenröther steht bereits an der Tabellenspitze.

DAS GESPRÄCH FÜHRTE ANNA WITTMERSHAUS

Pforzheimer Zeitung vom 4. Dezember 2020

 

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